Deutsche Rentenversicherung

Anschlussrehabilitation (AHB)

Die AHB (Anschlussrehabilitation) ist eine besondere Art der medizinischen Rehabilitation, welche sich kurzfristig, innerhalb eines bestimmten Zeitfensters, an eine Krankenhausbehandlung anschließt. Ob eine AHB angezeigt ist, entscheidet das Behandlungsteam der Akutklinik, in welcher diese operative oder (seltener) auch konservative Krankenhausbehandlung durchgeführt wurde.

Auch die Einleitung der AHB erfolgt über entsprechende Formulare durch die Fachkräfte der vorbehandelnden Einrichtung, meist unter Einbeziehung des Sozialdienstes dieser Einrichtung.

Ziel der AHB ist die Verringerung von über den Krankenhausaufenthalt des Patienten hinaus fortbestehenden Einschränkungen und die Verbesserung der Teilnahme an Aktivitäten des täglichen Lebens. Es gilt also vor allem, verloren gegangene Funktionen wiederzuerlangen, oder bestmöglich zu kompensieren, um möglichst rasch wieder im Alltag und Berufsleben bestehen zu können.

Mit der AHB wird (fast) nahtlos eine Brücke zwischen akut stationärer und rehabilitativer Behandlung geschlagen.

Beispielsweise können in unserem Haus folgende Anschlussrehabilitationen durchgeführt werden:

  • nach Operationen an der Wirbelsäule (Bandscheibenoperationen, Wirbelsäulenversteifungen, Tumoroperationen usw.)
  • nach Operationen an den Gliedmaßen (Einsatz von Endoprothesen, Umstellungsoperationen, Eingriffen an Gelenken, Sehnen, Knochen)
  • nach Unfällen mit Beteiligung des Skelettes, der Muskulatur und des Bindegewebes

Anspruch auf Anschlussrehabilitation haben auch Patienten, die nicht mehr im Berufsleben stehen. Eine Altersbegrenzung sieht das Gesetz nicht vor. Wie bei einem Krankenhausaufenthalt ist pro Tag einer Anschlussrehabilitation eine Zuzahlung zu leisten, die, wenn die Krankenkasse Kostenträger ist, auf maximal 28 Tage, und wenn der Rentenversicherungsträger Kostenträger ist, auf maximal 14 Tage im Kalenderjahr begrenzt ist. Zuzahlungen, die im gleichen Jahr bereits an ein Krankenhaus geleistet wurden, werden angerechnet. In Abhängigkeit von Ihrem Einkommen besteht die Möglichkeit, von einer Eigenbeteiligung befreit zu werden. Eine entsprechende Beratung erhalten Sie von der Rentenversicherung oder Krankenkasse.

Sollte aus irgendwelchen Gründen die AHB nicht zeitnah angetreten werden können, kann eine AGM (Anschlußgesundheitsmaßnahme) beantragt werden.

Diese muss vom Patienten selber bzw. vom weiterbehandelnden Arzt beantragt werden. Hier benötigen Sie einen medizinischen Befundbericht des Hausarztes/Facharztes, aus dem die Rehabilitationsbedürftigkeit hervorgeht und ein entsprechend ausgefülltes Antragsformular.

Einen Aufnahmetermin vereinbaren Sie mit unserer Patientenverwaltung:
Telefon: 034925 – 66363
Fax: 034925 – 66482
eMail: reha-klinik.duebenerheide@drv-bund.de

Zusatzinformationen

Anschrift

Reha-Zentrum Bad Schmiedeberg | Klinik Dübener Heide

Moschwiger Str. 1 | 06905 Bad Schmiedeberg
Tel. 034925 - 66 0 | Fax 034925 - 66 482

Informationen zur Datenschutzgrundverordnung

Am 25. Mai 2018 ist die Datenschutzgrundverordnung in Kraft getreten. Ein Informationsschreiben unserer Klinik zur Datenschutzgrundverordnung finden Sie hier!

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